Severin Groebner Severin Groebner
Severin Groebner

MAN MÜSSTE MAL...

 

ES REICHT!

Die Realität hat versagt!
Klimawandel, Weltwirtschaftskrise, Klingeltöne, Dieter Bohlen... was die Wirklichkeit auch anpackt, es gerät zum Desaster.

Eine Utopie muß her!

Noch besser Zwei. Oder Drei! Oder soviele, wie in einen Abend hineinpassen. Unmögliche Utopien statt frustrierenden Fakten, heißt die Devise.

Also ein Handkuss für die Herren, ein Schnaps für die Damen und der Wirklichkeit eins aufs Maul.
In unendlicher egomanischer Selbstlosigkeit schlüpft der Wiener Kabarett-Entertainer Severin Groebner an diesem Abend in unterschiedliche Rollen, Aggregatzustände und Paralleluniversen, nur um zu beweisen, daß am Ende der Fahnenstange noch lange nicht Schluß ist.

Denn: Man müsste mal...

Regie: Luise Kinseher

Groebner Gesammelt


Seit zehn Jahren steht Groebner nun auf den Brettern der Kleinkunst dieses Landes.
Neun Programme hat er allein und mit anderen geschrieben und gespielt.
Er ist Sänger Ensemblemitglied, Schauspieler, Autor fürs Kindertheater, elektronischer Tagebuchleser und - vor allem - ein sehr, sehr guter Kabarettist.

"Groebner Gesammelt" - ist ein Blick zurück auf Wetteransager, Betrunkene im Vollmond, lustige Geschlechtsverkehre, Tabubrüche im Stockdunklen, Schrebergärten und Völkerwanderungen. Dazu noch ein bißchen Musik, selten Gehörtes und unverdient Liegengebliebenes. Mehr eine Werkschau als ein Best-Of-Abend.

Auf jeden Fall eine gute Gelegenheit diesen „Don Quichotte des Entertainments“ (AZ München) wiederzusehen oder neu zu entdecken.

Servus Piefke!


„Piefke“ — ein seltsames Wort.
Ein Wort, das für deutsche Ohren fast zärtlich klingt. Nur: Es ist nicht zärtlich. Es ist einfach nur der Terminus Technicus im Wienerischen für den Deutschen. In Einzahl wie in Mehrzahl. „Piefkes“ gibt es im Wienerischen nicht.
„Servus“ sagt man zum Abschied. Leise. Meinte Peter Alexander. Das Gegenteil ist richtig. In Wien sagt man es zur Begrüßung, laut und es wird „Servaaas“ ausgesprochen.
Auf Deutsch übersetzt, sagt hier jemand also „Hallo, Deutsche!“
Aber wer?
Ein Wiener.
Doch dieser Wiener ist kein normaler Gast. Seit über zehn Jahren reist Severin Groebner quer durch die Bundesrepublik im Auftrag des Humors. Er ist gekommen, um den Germanen das Lachen zu lehren. Und macht sich dabei so seine Gedanken.
Jetzt hat er die alle auch einmal aufgeschrieben und herausgekommen ist ein Buch und ein böser, bunter Abend voller Halbwahrheiten und zulässigen Verallgemeinerungen. Ob Brot, Auto, Pünktlichkeit oder das Tarifsystem des örtlichen Verkehrsverbunds, keine der deutschen Angewohnheiten, Widersinnigkeiten und sagenumwobenen Tugenden bleibt unbeleuchtet. Und Brot ist in Deutschland eine Tugend.
Von Sartrup (Schleswig-Holstein) bis Sonthofen (im Allgäu) wird der „große Bruder“ Deutschland liebevoll skelletiert, zärtlich zerschnippelt und mit einem freundlichen Lächeln zum Trocknen aufgehängt. Nicht ohne einen Handkuss und ein „Servus Piefke“ zum Schluß.
Also kommen Sie, lachen Sie und lernen Sie sich selber kennen.

Premiere 10.01.2012 in der Lach & Schießgesellschaft, München


Preise & Auszeichnungen:

  • Salzburger Stier 2004
  • Förderpreis zum Deutschen Kleinkunstpreis 2003
  • Österreichischer Kabarettpreis (Förderpreis) 2001
  • Deutscher Kabarettpreis (Förderpreis) 2000

www.severin-groebner.de

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